Aufnahmetechnik für Musiker, die wirklich verstehen wollen
Professionelle Musikproduktion beginnt nicht im Studio – sie beginnt mit dem richtigen Wissen über Raumakustik, Mikrofonierung und Signalfluss.
Seit Jahren arbeite ich mit Musikern zusammen, die frustriert sind. Ihre Aufnahmen klingen dumpf, ihre Arrangements verschwimmen, und niemand erklärt ihnen warum. Das Problem ist nicht das Equipment – es ist das fehlende Verständnis für physikalische und technische Zusammenhänge.
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Wie wir arbeiten – strukturiert und ohne Abkürzungen
Unser Ansatz basiert auf drei klaren Phasen. Jede baut auf der vorherigen auf, weil es in der Aufnahmetechnik keine Shortcuts gibt.
Grundlagen verstehen
Schallwellen, Frequenzbereiche, Dynamik – die Physik bestimmt, was später aus den Boxen kommt. Wer das nicht versteht, dreht ewig an Reglern ohne Ergebnis.
Praktische Anwendung
Theoretisches Wissen bringt nichts, wenn man es nicht am Mikrofon umsetzen kann. Wir arbeiten mit echten Instrumenten in echten Räumen – keine Simulation.
Kritische Bewertung
Der schwierigste Teil: Lernen zu hören, was wirklich da ist. Nicht was man hören möchte, sondern was technisch messbar und hörbar ist.
Warum klassische Kurse oft scheitern
Die meisten Online-Kurse zur Musikproduktion zeigen dir, welchen Knopf du drücken sollst. Aber sie erklären nicht, warum eine Bassdrum bei 60 Hz matschig klingt oder warum dein Gesang im Raummix verschwindet.
Echte Aufnahmetechnik erfordert ein Verständnis von:
- Raumakustik und Reflexionsverhalten verschiedener Materialien
- Mikrofontypen und ihre physikalischen Eigenschaften bei unterschiedlichen Schallquellen
- Signalketten vom Wandler bis zum Monitor – wo entstehen Verluste?
- Kritischem Hören – was ist technischer Fehler, was ist künstlerische Entscheidung?
Unser Ansatz ist anders. Wir beginnen mit den physikalischen Grundlagen und arbeiten uns systematisch vor – keine Tricks, nur solides Handwerk.
Lernen von jemandem, der selbst durchgekämpft hat
Kerstin Brauer – Tontechnikerin und Dozentin
Kerstin arbeitet seit 2011 als freie Tontechnikerin für kleinere Labels und Independent-Künstler. Ihre Spezialität sind Akustikinstrumente und Vokalaufnahmen – zwei Bereiche, in denen technisches Können den Unterschied macht. Sie hat keine Major-Label-Credits, dafür hunderte Stunden Erfahrung mit schwierigen Räumen und begrenztem Budget. Genau das macht sie zur richtigen Ansprechpartnerin für Musiker, die ohne Millionenstudio arbeiten müssen.
Der nächste Durchgang startet im September 2025
Unser Programm läuft über 14 Wochen und ist bewusst nicht flexibel gestaltet. Warum? Weil Aufnahmetechnik aufeinander aufbaut und man bestimmte Dinge nicht überspringen kann.
Das bedeutet auch: Wir nehmen nicht unbegrenzt Teilnehmer auf. Pro Durchgang maximal 16 Personen, damit jeder ausreichend praktische Übungszeit bekommt.
Was du brauchst
Ein ruhiger Raum, ein Audio-Interface (nichts Teures), und die Bereitschaft, auch mal frustrierende Lernphasen durchzustehen. Vorkenntnisse sind nicht nötig – Durchhaltevermögen schon.
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